Zöliakie/einheimische Sprue – eine Dysfunktion des Dünndarms

Zöliakie und einheimische Sprue – eine Dysfunktion des Dünndarms: Zöliakie ist eine Erkrankung, die im Säuglingsalter oder aber im Erwachsenenalter erstmalig auftreten kann. Eine Heilung gibt es nicht. Eine entsprechende Therapie muss lebenslang durchgeführt werden.

1  |  Das Wichtigste in Kürze
 
Zöliakie oder die Einheimische Sprue ist eine Erkrankung des Dünndarms. Durch das Getreideeiweiß Gluten, das in Roggen, Weizen, Gerste, Hafer und Dinkel vorkommt, werden die Dünndarmzotten zerstört und damit der Verdauungsprozess stark beeinträchtigt. Gerade im Dünndarm werden die mit der Nahrung aufgenommenen Nährstoffe resorbiert, sodass die Erkrankung weit reichende Folgen hat.
Wachstumsstörungen, Appetitlosigkeit, Muskelschwäche sind unter anderem Anzeichen der Zöliakie. Als Therapie muss eine glutenfreie Ernährung eingehalten werden. Es gibt mittlerweile einige Hersteller glutenfreier Produkte, sodass für Betroffene ein „normaler“ Speiseplan erstellt werden kann.

 

2  |  Einleitung

 
Zöliakie ist eine Erkrankung, die den Dünndarm betrifft und durch das Getreideeiweiß Gluten ausgelöst wird. Als Folge des Verzehrs glutenhaltiger Getreidesorten werden die Dünndarmzotten geschädigt und letztendlich zerstört. Tritt die Erkrankung im Kindesalter auf, so nennt man sie Zöliakie. Im Erwachsenenalter wird sie als Einheimische Sprue bezeichnet.
Mit einer Häufigkeit von 1:1000 ist die Zöliakie eine eher selten auftretende Erkrankung. Die Dunkelziffer der unerkannten Fälle ist jedoch sehr viel höher. Darüber hinaus sind viele Menschen glutenempfindlich, zeigen aber keine auffälligen typischen Symptome der Erkrankung.
 
3  |  Physiologie und Aufgabe des Darms
 
Nach der Nahrungsaufnahme gelangt der Nahrungsbrei über Mund, Speiseröhre und Magen schließlich in den Dünndarm. Der Dünndarm hat eine Länge von 5 bis 6 Metern und besteht aus dem Duodenum, dem Jejunum und dem Ileum. Die Nährstoffe sind, wenn sie in den Darm gelangen, bereits in kleinere Bruchstücke zerlegt. Der Dünndarm verfügt über Enzyme, die die Nährstoffe noch weiter zerlegen: Disaccharidasen, Peptidasen und Lipasen.
Von der Dünndarmschleimhaut werden die Nährstoffe dann resorbiert. Die großartige Resorptionsleistung des Darms ist Folge des Darmaufbaus. Durch die so genannten Kerckring-Falten und Zotten wird die Resorptionsfläche gegenüber einem glatten Rohr um den Faktor 600 vergrößert. Alle 2 bis 5 Tage werden die Zotten erneuert, indem die alten Zotten absterben und neue Zotten nachwachsen.

 

4  |  Beschreibung der Zöliakie/Einheimischen Sprue

 
Ursachen der Zöliakie/Einheimischen Sprue
 
Relevante Auslöser der Erkrankung sind bestimmte Eiweißfraktionen (meist nur Gluten genannt) in Weizen, Roggen, Hafer, Gerste und Dinkel, die bei der Verdauung freigesetzt werden.
Es handelt sich dabei um:
 

Gliadin in Weizen

Secalin in Roggen

Avenin in Hafer

Hordein in Gerste
 
Die genauen Ursachen dieser Erkrankung sind noch nicht ausreichend geklärt. Bekannt ist, dass die Verringerung der Zotten (Zottenatrophie) durch eine Autoimmunreaktion verursacht wird. Das heißt, es kommt zu einer Reaktion der körpereigenen Abwehr auf Grund des Glutens aus der Nahrung. Es handelt sich jedoch nicht um eine Allergie. Mittlerweile ist festgestellt worden, dass das Auftreten der Zöliakie eine gewisse genetische Veranlagung voraussetzt. Die Entstehung der Erkrankung kann nicht durch falsche Ernährungsgewohnheiten verursacht oder begünstigt werden.
 
 
Diagnose der Zöliakie/Einheimischen Sprue
 
Durch die klassische Symptomatik im Kindesalter sollte der Verdacht des Kinderarztes schnell in Richtung Zöliakie fallen. Säuglinge erkranken kaum vor dem 6. Lebensmonat an Zöliakie. Die Erkrankung tritt vielmehr 3 bis 6 Monate nach Einführung glutenhaltiger Ernährung auf.
Als Symptome sind bei Säuglingen und Kleinkindern erkennbar:
 

Gedeihstörungen

Blähungen

Durchfälle

Blasse Haut

Erbrechen

Weinerlichkeit

Appetitlosigkeit

Muskelschwäche
 
Wird Zöliakie erst später diagnostiziert, so ist bei älteren Kindern ein deutlicher Minderwuchs feststellbar.
 
Die Einheimische Sprue tritt im Erwachsenenalter häufig zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr auf. Aber auch jenseits der 60 Jahre ist bei entsprechenden Symptomen an diese Darmerkrankung zu denken. Die Symptome sind jedoch manchmal undefinierbar, was eine schnelle Diagnose erschwert. Es wird deshalb auch von der „Stillen Sprue“ gesprochen. Eine genaue Diagnose kann nach einer Biopsie erstellt werden. Hierzu entnimmt der Arzt mittels eines Endoskops, welches an einem Schlauch befestigt ist und geschluckt werden muss, ein winziges Stück der Darmschleimhaut. Die Entnahme erfolgt unter örtlicher Betäubung. Die Darmschleimhaut wird dann histologisch untersucht. Dies ist die einzige Methode um eine Zottenschädigung oder das Fehlen der Zotten eindeutig festzustellen.
Einen Hinweis auf Zöliakie kann die Gliadin-Antikörper-Bestimmung des Blutes liefern. Eine neuere Variante der immunologischen Diagnostik ist die Suche nach Antikörpern gegen das körpereigene Enzym Transglutaminase. Die Transglutaminase ist am Abbau des Getreideeiweißes Gluten beteiligt. Das Immunsystem eines Zöliakieerkrankten bildet Antikörper gegen Gluten und die Transglutaminase.
Fettgehaltsbestimmungen des Stuhls sowie Vitamin- und Mineralstoffbestimmungen des Blutes können weitere Hinweise für eine bestehende Erkrankung liefern. Ist die Diagnose nach einer Biopsie eindeutig formuliert, so kann der Patient nicht von der Erkrankung geheilt werden. Lediglich die Symptome können mittels einer glutenfreien Ernährungsweise ausgeschaltet werden.
 
 
Verlauf der Zöliakie/Einheimischen Sprue
 
Durch die Aufnahme von Gluten entzündet sich die Dünndarmschleimhaut. Die Zotten werden abgestoßen – bereits wenige Stunden nach dem Verzehr glutenhaltiger Nahrung – und die Dünndarmoberfläche flacht ab und wird kleiner. Sämtliche Nährstoffe werden nur noch unzureichend aufgenommen, der Körper wird unterversorgt. Meist kann man die ersten Krankheitszeichen bereits im Kleinkindalter beobachten. Nach der Umstellung von Säuglingsnahrung oder Muttermilch auf glutenhaltige Beikost ( Grießbrei, Zwieback oder Haferflocken) kann es zu ersten Anzeichen kommen.
Im Kleinkindalter treten vermehrt folgende Symptome auf: Durchfall, große Mengen fettig glänzender und stark stinkender Stuhl von oftmals heller Farbe. Die Kinder leiden unter dicken aufgeblähten Bäuchen, Gewichtsabnahme, Blässe und häufiger Müdigkeit. Sie wollen nicht mehr spielen, sind weinerlich und sitzen meist nur aphatisch in einer Ecke. Als ob die Kinder spüren, weshalb es ihnen so schlecht geht, verweigern sie die Nahrungsaufnahme. Seltener sind Anzeichen wie Verstopfung oder Erbrechen. Wird die Erkrankung im Kindesalter nicht erkannt und therapiert, bleiben die Kinder klein und entwickeln sich verzögert. Die Pubertät setzt bei den Betroffenen erst spät ein.
 
Die Symptome beim Erwachsenen sind schwieriger zu deuten, da sie weniger spezifisch sind. Oft beginnt die Erkrankung mit Knochenschmerzen und Krämpfen. Migräneanfälle, Depressionen und Nervosität können ebenfalls auftreten. Manche Patienten haben fahle, trockene Haut. Bei Frauen kommt es häufig zu Störungen des Zyklus. Die Probleme im Darmbereich treten erst einige Zeit später auf. Häufige Stuhlentleerung, Bauchschmerzen bis hin zu Bauchkrämpfen können auftreten. Durchfallphasen wechseln mit Phasen in denen der Erkrankte unter Verstopfung leidet. Die Betroffenen verlieren rasch an Gewicht.
Viele Zöliakiekranke leiden zusätzlich noch an einer Milchzuckerunverträglichkeit. Das Enzym (Laktase), welches für die Spaltung des Milchzuckers verantwortlich ist, wird in der Dünndarmschleimhaut gebildet. Durch die Zottenatrophie kommt es auch zu einer reduzierten Bildung der Laktase, was einen verringerten Milchzuckerabbau im Dünndarm zur Folge hat. Hierdurch kommt es wiederum zu Durchfällen, Blähungen und Völlegefühl.
Des weiteren können beim Kind wie beim Erwachsenen auf Grund der Verdauungsstörung Anämien (Blutarmut) als Folge eines Eisen-, Vitamin B12- und Folsäuremangels auftreten. Als Folge eines Vitamin-K-Mangels kann die Blutgerinnung gestört sein. Tetanische Erscheinungen können als Folge eines Calciummangels auftreten. Wird die Zöliakie nicht behandelt, entwickelt sich ein hochgradiger Gewebeschwund.
Die Symptome bessern sich schnell, sobald die Erkrankung erkannt und mit der Therapie begonnen wird. Krankheitsschübe, wie bei anderen Darmerkrankungen gibt es in der Regel nicht. Es sei denn, es kommt zu Diätfehlern.

 

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5  |  Ernährung bei Zöliakie/Einheimischer Sprue
 
Allgemeines
 
Es gibt nur eine wirksame Therapie bei Zöliakie: Das Meiden von Gluten. Ernährt der Erkrankte sich glutenfrei, so bilden sich nach kurzer Zeit die Darmzotten neu und nehmen ihre normale Funktion wieder auf. Durchfälle und Depressionen bessern sich schon nach wenigen Tagen. Die Nährstoffe werden wieder in üblichem Umfang aus der Nahrung ins Blut aufgenommen. Mangelerscheinungen werden nach und nach behoben.
Mit Hilfe einer solchen Therapie kann ein optimaler Ernährungszustand erreicht und die Lebensqualität verbessert werden. Die Diät muss jedoch ein Leben lang eingehalten werden. Auch schon die kleinsten Diätfehler, ob unbewusst oder bewusst begangen, können wieder zu Beschwerden führen. Einzig und allein ermöglicht eine konsequente Einhaltung der glutenfreien Ernährung ein symptomfreies Leben.
In der Praxis bedeutet dies, dass die Getreidesorten Weizen, Gerste, Dinkel, Grünkern, Roggen und Hafer aus der Kost ausgeschlossen werden müssen. Gluten ist kein lebenswichtiger Inhaltsstoff. Eine glutenfreie Kost ruft keine Mangelerscheinungen hervor. Ist der Patient bei der Diagnosestellung in einem schlechten Ernährungszustand, werden neben der glutenfreien Kost noch andere Therapiemaßnahmen notwendig. Hat der Erkrankte starkes Untergewicht, so wird eine hochkalorische Kost erforderlich. Bei Durchfällen und Bauchschmerzen müssen stark blähende Speisen, wie z. B. Kohl, Zwiebeln und Hülsenfrüchte in der Kost gemieden werden. Liegt eine, durch die Erkrankung hervorgerufene Milchzuckerunverträglichkeit vor, so sollten zumindest zu Beginn auf jegliche Milchprodukte verzichtet werden. Obwohl anders gegessen werden muss, lässt sich eine glutenfreie Kost genussvoll gestalten.
 
 
Ernährung bei einem akuten Krankheitsschub
 
Der akute Schub bei Zöliakie ist meist der Beginn der Erkrankung bis zur konkreten Ermittlung des Krankheitsbildes. Auch bei strenger Einhaltung der Diät kann es immer wieder zu Rückfällen und somit zum Auftreten der entsprechenden Symptome kommen.
Bei einem akuten Schub muss je nach Schweregrad möglicherweise eine parenterale Ernährung durchgeführt werden, um die Flüssigkeit und Mineralstoffe, welche auf Grund der häufigen Stuhlentleerungen verloren gehen, wieder aufzufüllen. An diese Phase kann sich die Sondenernährung, mit fertiger, glutenfreier Heilnahrung anschließen, die auch bei weniger schwerem Verlauf der akuten Phase eingesetzt wird. Diese essfertigen Nahrungen können auch ohne Sonde aufgenommen werden und sind sowohl für Kinder als auch für Erwachsene geeignet.
Danach folgt ein schrittweiser Nahrungsaufbau, bei dem zu dieser Heilnahrung Lebensmittel kommen, die Wasser binden können und somit die Durchfälle positiv beeinflussen. Geeignet sind dazu geriebene oder pürierte Äpfel, Erdbeeren oder Bananen, jeweils mit etwas Zitronensaft oder auch gekochte und pürierte Möhren. Auch Johannisbrotmehl und Guarkernmehl, die normalerweise als Bindemittel verwendet werden, sind geeignet, wenn sie, in etwas Wasser angerührt, als Schleim verabreicht werden (20-30 Gramm Johannisbrotmehl in 0,5 Liter Wasser). Auch die Aufnahme von reichlich Flüssigkeit (2-3 Liter) ist sehr wichtig, da der Körper durch die auftretenden Durchfälle viel Wasser verliert.
 
 
Ernährung nach einem akuten Schub
 
Nach dem Abklingen der Durchfälle ist eine leichte Vollkost meist gut verträglich. Dabei sind schwer verdauliche Speisen zu meiden. Dazu zählen zum Beispiel fette Wurst- und Fleischwaren, Kohlgemüse, Hülsenfrüchte, Knoblauch, Pilze und Zwiebeln.
Zu Beginn sollte die Kost nicht mehr als 20-30 Gramm Fett enthalten bzw. eine individuell zu ermittelnde Menge, bei der keine Fettstühle mehr auftreten. Eventuell muss ein Austausch von langkettigen Fettsäuren (LCT-Fette) aus der normalen Ernährung durch mittelkettige Fettsäuren, so genannte MCT-Fette erfolgen. Zucker und Milchzucker sind möglichst zu meiden. Da die Ernährung in diesen ersten Krankheitsphasen nicht den Vitamin- und Mineralstoffbedarf deckt, ist eine Nahrungsergänzung erforderlich. Das betrifft die Mineralstoffe Calcium, Kalium, Magnesium, die Vitamine A, D, E, K, B6, B12, Folsäure und die Spurenelemente Eisen und Zink, die nach Rücksprache mit dem Arzt eingesetzt werden sollten.
Nach dieser Phase muss die Ernährung viel Energie enthalten, da der Genesungsprozess nach einem akuten Schub sehr kräftezehrend ist. Der Energiebedarf ist um das zwei- bis dreifache gesteigert und muss daher bei der Kostgestaltung berücksichtigt werden. Um das zu erreichen, muss der Fettgehalt der Nahrung - je nach Verträglichkeit - erhöht werden. Auch der Eiweißanteil der Ernährung sollte im Vergleich zur Ernährung beim akuten Schub höher liegen. Geeignete (glutenfreie) Quellen für Eiweiß sind Fleisch, Fisch und mageres Geflügel sowie Eierspeisen und Sojaprodukte. Milch und Milchprodukte sollten nicht auf dem Speiseplan stehen, wenn eine Milchzuckerunverträglichkeit vorliegt. Die tägliche Zufuhr an Eiweiß richtet sich danach, wie viel Körpersubstanz im Verlauf der akuten Phase abgebaut wurde und ob ein Eiweißmangel vorliegt.
 
 
Glutenfreie Kost für den Säugling
 
Die Ernährung des zöliakiekranken Säuglings ist relativ unproblematisch. Die im Einzelhandel erhältlichen Fertigbreie für Kinder ab vier Monaten sind in Deutschland ausnahmslos glutenfrei. Erst die Breie, welche für Säuglinge ab dem 5. Monat ausgezeichnet sind, enthalten zunehmende Mengen an Gluten. Die im Handel erhältlichen glutenfreien Gemüsegläschen sind als solche ausgezeichnet. Brot und stark verarbeitete Lebensmittel sollten Säuglinge noch nicht erhalten.
 
 
Glutenfreie Kost für Kinder und Erwachsene
 
Bei Kindern kann es ab dem Kindergartenalter zu Problemen bei der Einhaltung der Diät kommen. Sie fühlen sich oft benachteiligt und als Außenseiter, da sie sich anders ernähren müssen. Zu Hause sollte für das Kind deshalb keine eigene Kost gekocht werden, vielmehr sollte die gesamte Familie sich nach dem Diätplan ernähren. Das Weglassen von Gluten ist schließlich nicht schädlich.
Außerdem sollte das Kind so früh wie möglich über seine Erkrankung aufgeklärt werden und zwar auf unkomplizierte und nüchterne Weise. Dem Kind sollte nicht vermittelt werden, dass es Einschränkungen „erdulden“ muss. Die Entwicklung von Selbstmitleid sollte möglichst unterbleiben. Dem Kind geht es seelisch besser, wenn es ein unbelastetes Verhältnis zu der Erkrankung entwickeln kann.
Ebenso wichtig ist es, die Kontaktpersonen des Kindes, wie ErzieherInnen im Kindergarten, LehrerInnen, Eltern der Freunde und Bekannte über die Krankheit des Kindes zu informieren, um somit Missverständnissen und Komplikationen frühzeitig vorzubeugen. Oft stellt die Diagnose Zöliakie für betroffene Erwachsene und Eltern von an Zöliakie erkrankten Kindern einen großen Einschnitt in die Ernährungsweise dar. Durch die Erkrankung muss man sich intensiv mit seiner Ernährungsweise auseinander setzen und diese komplett neu erlernen.
Zöliakiepatienten müssen verbotene Lebensmittel strikt meiden. Hierdurch erscheint der Speiseplan recht einseitig. Es sind jedoch nur solche Lebensmittel aus dem Nahrungsangebot auszuschließen sind, die ohnehin nicht unbedingt zur gesunden Ernährung benötigt werden (z. B. Gewürzmischungen, Schokolade, Cornflakes, Pommes frites und weitere stark verarbeitete Lebensmittel). Nährstoffmängel treten bei der glutenfreier Ernährung nicht auf, der Bedarf an lebensnotwendigen Nährstoffen kann sowohl qualitativ als auch quantitativ lückenlos gedeckt werden. Jedoch erfordert dies eine gewisse Einarbeitungszeit bei der Mahlzeitenherstellung und eine gewisse Kenntnis der Inhaltsstoffe und Herstellungsverfahren von Lebensmitteln.
Mittlerweile erhält man in speziellen Bäckereien und Reformhäusern glutenfreie Brote und Backwaren, wie auch Mehle und Backzutaten, welche zur Selbstherstellung von glutenfreien Broten geeignet sind. Gluten ist jedoch nicht nur in Brot enthalten sondern auch in unerwartet vielen anderen Produkten, weshalb hauptsächlich natürliche und unverarbeitete Produkte auf dem Speiseplan stehen sollten. Nur bei solchen Produkten kann man sich sicher sein, dass kein Gluten enthalten ist. In Reformhäusern werden mittlerweile auch eine Reihe von verarbeiteten Lebensmitteln angeboten, die glutenfrei hergestellt werden. Erkennbar sind solche Lebensmittel an dem Zeichen einer durchgestrichenen Weizenähre oder an der Aufschrift „glutenfrei“.

 

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